Feldsee
... wo man die Seele baumeln lassen kann ...
Geologie und Erdgeschichte
Der rund 97.500 m2 große und bis zu 32 m tiefe Karsee ist durch Gletscher der letzten Eiszeiten entstanden. Er wird von bis zu 300 m hohen Steilwänden eingefasst. Den Feldsee durchfließt der Seebach, der zwischen Feldberg und Seebuck im Grüble entspringt, im Feldseewasserfall die Karwand hinunterstürzt und später, jenseits des Titisees, den Namen Gutach führt. Einige hunderttausend Jahre lang war dies der Oberlauf der Urdonau, der bei Immendingen die heutige Donau zuströmte, und seit einigen zehntausend Jahren ist der Bach Oberlauf der Wutach, die zum Rhein entwässert.
Unterhalb des Feldsees war zwischen Moränenwällen ein weiterer, kleinerer See eingeschlossen, der zum heutigen, botanisch wertvollen Feldseemoor verlandet ist.
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Naturschutz
Mittlerweile herrscht im Feldsee ein generelles Badeverbot. Dies dient zum Schutz einer seltenen Art des stachelsporigen Brachsenkrauts (Isoetes echinospora), eines Unterwasserfarns, der in 1-2 m Tiefe gedeiht. Rund um den Feldsee findet man einen sogenannten Bannwald. Dieser Wald steht ebenfalls unter Naturschutz und wird sich selbst überlassen. Die Feldseefelsen unterliegen einem Kletterverbot. Die Feldbergwächter (Ranger) achten streng auf die Einhaltung dieser Regeln.
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Zugang
Es gibt keine direkte Autostraße zum Feldsee. Er ist lediglich über Wander- und Fahrradwege erreichbar. Nächstgelegende Parkplätze findet man in 3-4 km Entfernung in Feldberg-Bärental (Wanderparkplatz Kunzenmoos), sowie am Feldberg. Mit dem Fahrrad ist der Feldsee sehr gut von Alpersbach über den Rinken zu erreichen. Der See kann auf einem gut ausgebauten Spazierweg umrundet werden. In der Nähe des Feldsees befindet sich das Gasthaus Raimartihof.
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